Schön war’s! Das war das Hinterwald Kulturfestival:

Konzerte

Musikalische Live-Auftritte und DJ-Sets von lokalen und überregionalen Künstler*innen waren der Mittelpunkt des Hinterwald Kulturfestivals. Ob Neo-RnB, Fusion oder Indie – beim Hinterwald Kulturfestival haben wir verschiedene Genres einem Publikum vorgestellt.

Evelyn Kryger

Globalkitsch, Hüpfburgjazz, World-Fusion-Dysko und Five-to-the-floor. Die Musik von Evelyn Kryger schreit geradezu danach, den muffigen Genre-Katalog gegen wildere Assoziationen einzutauschen. Cito Kaling am Saxofon, Rebecca Czech an der Violine, Arne Dreske an den Keys, Jonas Holland-Moritz am Bass und Schlagzeuger Hannes Dunker forderten spielfreudig und frech, liebevoll und unerwartet das Publikum beim Hinterwald Kulturfestival zu einer berauschenden Tanz-Reise durch ihre musikalischen Welten auf.

MELE


Triefendes Calippo, Jogger auf halb 8, tropfender Schweiß – so klingt die Indie-Pop Band MELE auf ihrem Debüt. Sie machen ihr Ding: Der Synthie motzt, die Gitarre kreischt, die Drums pöbeln und gleichzeitig singt die gleichnamige Sängerin Mele so lässig über ihren Schmerz, dass man ihn fast nicht bemerkt. Zwischen den Zeilen und in jedem Notenkopf steckt das Herz von vier Individualisten, die alle in ihrem eigenen behüteten Ghetto aufwuchsen und so langsam verstehen, dass das Leben gar nicht mal so „easy“ ist, wie Cro und Lionel denken.

Einzelkämpfer*in Sound Escapes


Schimmernde Live-Vocals, ein Altsaxofon mit Retroflair-Garantie, treibende Beats, wummernde Bässe – und ein Vokuhila: Einzelkämpfer*in Sound Escapes aus Hamburg layert und loopt sich ganz allein, allerdings am liebsten mit Euch, zu einem vibrierenden Stilmix, der Gender- und Genregrenzen zum Tanzen bringt: Zeit für Vokuhila-Freestyle, einem mal sphärischen, mal pulsierenden Stilmix aus 80s Pop, Hip-Hop, Electro und viel Improvisation. Frise festhalten!

Son of Polvo


Hut. Gitarre. Stimme. Mehr braucht Son of Polvo nicht, wenn er über Fernweh und die Einfacheit des Lebens abseits normativer Zwänge singt. Sein akustischer Bluesrock ist ein entschleunigender Roadtrip zum Entspannen, Auflockern und Gedanken kreisen lassen. Wenn er gerade nicht in rauchigen Clubs und Wohnzimmern spielt, trifft man ihn musizierend an den Hamburger Landungsbrücken. Von dort kam er zum Hinterwald Kulturfestival rübergeschippert.

Wolkenkratzer


Dass Punk und Poesie nah beieinander liegen können, zeigt das Trio aus dem Landkreis Helmstedt mit Bravour. Irgendwo zwischen Adolar, Turbostaat und The Mars Volta kombinieren Wolkenkratzer melancholische, appelierende Texte mit sphärischen Gitarrenklängen, die sich plötzlich entladen. Alle, die noch nie Post-Punk gehört hatten, konnten beim Hinterwald Kulturfestival kaum eine bessere Gelegenheit bekommen!

Igor Amore




Wenn Igor Amore an den Plattentellern steht, bleibt kein Bein ruhig am Boden und kein Mundwinkel trocken. Mit seiner hocherlesenen Italo Disco Auswahl lockte er auch den allerletzten in-der-Ecke-Steher, der sich bis dato an seine Bierflasche klammerte. It’s all about love and synths!

Workshops

Songwriting, Fotografie und kreatives Schreiben – beim Hinterwald war für jeden etwas dabei.

Interventionen

Live-Painting, mobiles Theater, Lichtwelten und Installationen – Kunst und Kultur sind im Elmhaus zu Hause und wurden durch neue Formate beim Hinterwald Kulturfestival erweitert und zelebriert.

Hardy Crueger

“Okergeschichten – Manisch. Mystisch. Mörderisch.” Die Oker. Üppiges Grün, Enten, Angler und Paddler. Ein Idyll – könnte man meinen. Aber der Frieden täuscht, denn der Hauch des Todes weht über das Flussbett. Beim Hinterwald Kulturfestival las der Braunschweiger Schriftsteller Hardy Crueger Geschichten von Schauplätzen entlang der Oker. Er zeigte, dass leidenschaftliche Verbrechen und der alltägliche Wahnsinn nah beieinander liegen.

Drum Circle

Basstrommeln, Congas, Djemben, Shaker, Woodblocks und Schellenkränze – was passiert, wenn dutzende Menschen spontan und gleichzeitig diese Instrumente spielen? Ein großartiges kollektives Erlebnis! Ben Flohr und Steffen Wilhelmi luden ein, gemeinsam beim Hinterwald Kulturfestival „im Moment“ zu sein, sich auszutauschen, zuzuhören, zu trommeln – und dabei verdammt nochmal riesen Spaß zu haben!

Livepainting

Der Künstler, Designer und Illustrator Richard Goepel vermischte filigranes Design und rauere Einflüsse aus der Punk- & Skate-Szene in seinen Werken. Bei uns ließ er an beiden Tagen Formen und Farben freien Lauf und bebilderte das Hinterwald Kulturfestival und die Region. Das fertige Werk wird für einen guten Zweck via Ebay versteigert.
Foto: Capstan Design

Live-Zeichnen

Alica Läuger ist Aktivistin, Illustratorin und Autorin. 2019 hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht – „da unten“, ein Aufklärungscomic über Vulven und Sexualität. Alles, was sich an der Schnittstelle zwischen politischer Arbeit und künstlerischem Ausdruck bewegt, findet sie ihrer Aussage nach spannend. Auf Instagram veröffentlicht sie unter @alicalouise regelmäßig Illustrationen mit feministischem Kontext. Beim Hinterwald Kulturfestival bot sie Live-Illustration-Sessions an und portraitierte interessierte Besucher*innen.
Foto: Instagram “alicalouisa”

Musik-Entertainment

Das alternativ-virtuose Alleinunterhalter-Tastenwunder Gregor P. präsentierte: Praktikant*sternchen*in – ein durchgedrehtes Musik-Entertaining-Format.
Gesellschaftlich überzogen von Klischees zeichnet es sich vor allem durch Überforderung aus. Doch hat das Praktikant*sternchen*in mal die Instrumente des Ausdrucks gefunden, florieren die Gedanken und Energien auf vielfältige Weise. Ein Beispiel dieser Erscheinungen ließ sich auf dem Hinterwald Festival bestaunen. Tasten, Musikabspielgerät, Mikrofon, Worte und alles, was irgendwie dazwischen liegt, begegneten einander.

Pop-Up Markt

Kunsthandwerk und Design zum Anfassen. Künstler*innen und Handwerker*innen zeigten eine moderne Interpretation ihrer Zünfte und luden zum Mitmachen ein.

DJ Lounge

In der Lounge hieß es zurücklehnen. Nah am Pop-Up Markt gelegen konnte von dort aus das Treiben auf dem Gelände und darüber hinaus beobachtet werden. Künstler*innen und Festivalbeteiligte liefern in Open-Air-Wohnzimmer-Atmosphäre den Soundtrack zum Abhängen – dazu ließ sich wunderbar ein Getränk im anliegenden Biergarten genießen.




Mit dabei:
Andreas Siegemund (Laut Klub Braunschweig)


SEYDEL & Markus Schuster (Lüneburg, Wien)


räuber&räuskopp (Ham- & Regensburg)


kaja.sheila (buero, Braunschweig)


Torben Empire (Göttingen)






John Beere (Söllingen)






Club Malte (Braunschweig)






Kaja (Braunschweig)

Waldzeit

Der Besuch des Festival konnte mit einer Wanderung verbunden werden. Zurück am Elmhaus gab’s wieder das passende Programm und die nötige Erfrischung.

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